Ein bewegender und zugleich wichtiger Vormittag fand heute bei uns in der Aula statt: Dank der finanziellen Unterstützung unseres Fördervereins konnte erneut das Ehepaar Christiane und Dr. Erhard Holze von der Tilman-Holze-Stiftung aus Münster eingeladen werden. Die Resonanz war groß – die Aula war mit rund 140 Schüler*innen vollständig gefüllt.
Die Stiftung engagiert sich seit 2020 in der Sucht- und Drogenprävention. Anlass für ihre Gründung war der Tod des Sohnes Tilman, der 2017 im Alter von nur 24 Jahren an den Folgen seiner Drogensucht verstarb. Aus diesem persönlichen Schicksal heraus entstand der Wunsch, junge Menschen frühzeitig über die Gefahren von Drogenkonsum aufzuklären, Betroffene zu unterstützen und das Thema Suchterkrankung aus der gesellschaftlichen Tabuzone zu holen.
Mit großer Offenheit berichteten Christiane und Dr. Erhard Holze den Schüler*innen von den Erfahrungen ihrer Familie, den langen Jahren zwischen Hoffnung und Rückschlägen sowie den oftmals unterschätzten Risiken von Drogenkonsum. Dabei wurde deutlich: Sucht kann jede Familie treffen – unabhängig von sozialem Umfeld oder Lebenssituation. Gerade diese persönliche und authentische Form der Präventionsarbeit sorgte für große Aufmerksamkeit und eine spürbar nachdenkliche Atmosphäre in der Aula.
Die Schüler*innen verfolgten den Vortrag sehr aufmerksam und nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. Viele zeigten sich beeindruckt von der Offenheit und dem Mut des Ehepaars Holze, ihre Geschichte öffentlich zu teilen, um andere junge Menschen zu sensibilisieren und zu schützen.
Die Veranstaltung machte eindrucksvoll deutlich, wie wichtig Präventionsarbeit an Schulen ist. Unser besonderer Dank gilt daher dem Förderverein, der diese wichtige Veranstaltung erneut ermöglicht hat, sowie dem Ehepaar Holze und der Tilman-Holze-Stiftung für ihr außergewöhnliches Engagement im Bereich der Suchtprävention und Aufklärung.
Autorin: Annemarie Kirchhoff




