Schule neu denken?! – Beispiel: Berufsbildende Schule Westerburg

Mit ganz vielen neuen Ideen im Kopf und in spannenden Diskussionen vertieft begab sich die Delegation von Lehrkräften des WEvKB auf die 3-stündige Heimreise nach Münster. Was war passiert?

Im Rahmen der Vorbereitung der Phase 0 – so nennt man im Bauwesen eine vorgelagerte Planungsphase, in der Bedarfe ermittelt, Ziele definiert und ein pädagogisch-räumliches Konzept entwickelt wird – haben sich die Kolleg*innen die Berufsbildende Schule Westerburg im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz angeschaut.

Schulleiter ist Michael Niess und er führte uns durch die Räumlichkeiten, erklärte deren Entstehungsgeschichte und das dahinter stehende pädagogisch-räumliche Konzept. 

Seit etwa 20 Jahren hat man sich in Westerburg auf die Fahnen geschrieben, das selbstorganisierte Lernen in einer besonderen und einzigartigen Lernumgebung zu fordern und zu fördern. Konventionelle Klassenräume und Lehrerzimmer gibt es kaum und das Lernen erfolgt in offenen Lernumgebungen, die an modernen Arbeitswelten ausgerichtet sind. Die Lehrkräfte verstehen sich als Lernbegleitungen, wobei eine starke Teamarbeit in Teams von etwa zwei bis sechs Personen im Vordergrund steht. So gestalten die Teams bspw. ihre eigenen Stunden- und Vertretungspläne. Die Schule pflegt zudem eine intensive Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben der Region. 

Vielen Dank, Herr Niess, für diesen informativen Tag!