Werkstattsanierung und Baumaßnahmen in der Tischlerei des WEvKB

Die Stadt Münster hat die Tischlerwerkstatt und die Nebenräume (Recherraum, Bankraum, Lagerbereich) des WEvKB saniert und einen hohen sechsstelligen Betrag in die reinen Baumaßnahmen investiert.  In der Tischlerei kann nun sicher gearbeitet werden, und die Räume werden in das moderne Unterrichtskonzept einbezogen. 

Die Arbeiten wurden durch den Schulträger (Amt für Schule und Weiterbildung) – in Kooperation mit dem Amt für Immobilienmanagement – Bauen im Bestand, Instandhaltungs-, Erweiterungs-, Energiesparmaßnahmen umgesetzt. Auch die Lehrkräfte der Abteilung Holztechnik waren in der intensive Planungsphase stark involviert. Das unterrichtende Kollegium konnte die Gestaltung ihres Arbeitsplatzes im Vorfeld so glücklicherweise maßgeblich mit abstimmen. Bauliche Bedenken und Problemstellungen wurden im Rahmen eines gemeinsamen Termins ausgeräumt, der durch die Schulleitung aufwändig vorbereitet und moderiert wurde.   

Die Baumaßnahmen basierten von vornherein auf den Anforderungen der Unterrichtsentwicklung und -projekte. Der Lernbereich sollte an die offenen Arbeitsformen bestmöglich angepasst werden, z. B. durch Wanddurchbrüche und technische Anpassungen. Denn das Unterrichtskonzept hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt und die Notwendigkeit für die Baumaßnahmen wuchs vor allem durch die Verknüpfung von Theorie und Praxis stark. Gestützt wurden das Projekt und die Planungen auch durch die Tischler-Innung Münster und den Fachverband Tischler NRW. Die Innung steht in engem Austausch mit den Fachlehrern, fördert Unterrichtsprojekte und stützt argumentativ.

Die Erstellung der Leistungsverzeichnisse und Angebotseinholung für die Anschaffungen und Arbeiten waren nach Genehmigung der Vorentwürfe der nächste Meilenstein. Auf Basis der Vorplanungen konnte das Amt für Schule und Weiterbildung die Arbeiten dann mit den Mitarbeitenden des Amtes für Immobilienmanagement feinabstimmen, die Arbeiten durch das Amt für Vergabemanagement ausschreiben lassen und die Fachfirmen schließlich beauftragen. 

Die Arbeiten vor Ort wurden durch die Ämter und die Fachlehrer eng begleitet. Die umfangreichen Planungs- und Umbaumaßnahmen wurden abschnittweise von 2021 bis 2025 durchgeführt und bis 2026 finalisiert. Entstanden ist ein kleiner, aber feiner Bereich, der nun baulich passgenau (!) in den Unterricht einbezogen wird.