Rheine investiert in die Zukunft…

mit dem Neubau der 6-zügigen Elsa-Brändström-Realschule einschließlich einer Dreifachsporthalle für die Schüler und den Vereinssport.

In der Ratssitzung vom 09.07.2019 wurde das Zukunftsprojekt des Neubaus der Realschule beschlossen und 2020 im EU-weiten Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Den Zuschlag für die Planung erhielt das Kölner Architekturbüro JSWD Architekten GmbH & Co. KG in ARGE mit Land Germany (Freiraumplanung).

Die Kosten für den Neubau des Schulgebäudes wurden mit 77 Mio. Euro, die der Sporthalle mit 24 Mio. Euro veranschlagt. Der Entwurf realisiert einen modernen, organischen Baukörper in Blütenform, offen für die aus verschiedenen Richtungen kommenden Schüler und Lehrer. Der Neubau vereint vielseitig nutzbare Funktionsbereiche, ein großzügiges Foyer, eine Aula und eine Mensa, moderne lichtdurchflutete Fach- und Klassenräume sowie Lerninseln in drei attraktiven Lichthöfen. Die Sporthalle bietet ein multifunktionales Angebot an Sporträumen sowohl für den Sportunterricht als auch für diversen Vereinssport.

Die Energieversorgung übernehmen Wärmepumpen kombiniert mit Photovoltaik und Solarthermie für die Brauchwassererwärmung. Der Primärenergiebedarf der Neubauten hält den KfW-40 Standard ein und leistet so seinen Beitrag zum Klimaschutz und Nachhaltigkeit. 80 Geothermie Bohrungen mit ca. 100 m Tiefe sorgen für die unabhängige Wärmeversorgung, die Fußbodenheizungen werden im Sommer weiter betrieben, zur Regeneration des Erdsonden-Feldes bei gleichzeitig gewünschtem Kühleffekt im Sommer. Die Stromversorgung der Wärmepumpen übernimmt komplett die PV-Anlage, welche nahezu die gesamte Dachfläche bedeckt. Die Außenanlagen werden modern geplant.

Herr Mark Dieckmann, Beigeordneter der Stadt Rheine und ehemaliger Schüler des Ketteler-Berufskollegs in Münster ermöglichte den Fachschulen Hoch- und Tiefbau  interessante Einblicke in das Bauvorhaben. Als Schüler absolvierte Mark Dieckmann seinerzeit die Fachoberschule und den schulischen Teil seiner Ausbildung zum Vermesser am Ketteler-Berufskolleg. Nach dem Studium zum Vermessungsingenieur und vielen Jahren auf der Baustelle vertritt er u. a. die Bauherrschaft der Stadt Rheine für dieses anspruchsvolle Bauvorhaben.

Wer träumt da nicht, als Techniker Verantwortung zu übernehmen, sei es im Büro oder auf der Baustelle? Nur Mut! Erfahrene, kompetente Fachleute werden immer gebraucht!