Unterstützung der Aktion Lichtblicke (Ukraine) durch die SV - oder wer andern eine Bratwurst brät...

In den wöchentlichen SV-Treffen kam die Idee auf, auch ein Zeichen gegen den Krieg zu setzen. Dabei haben wir überlegt, was könnten wir als Schüler*innenvertretung tun. Ideen gab es viele. Schließlich wurde es eine Pfandsammel-Aktion und die Idee Würstchen an unsere Mitschüler*innen zu verkaufen. Ein paar Hürden waren noch zu nehmen:

Welchen Grill können wir nutzen? Wer grillt überhaupt? Welche Würstchen, Brötchen…? Wie kann dies alles funktionieren?

Zum Glück gab es auch reichlich Lösungsideen und Hilfe. Wir konnten einen Grill, finanziert durch den Förderverein unserer Schule, erwerben. Einige Schüler*innen der SV haben tatkräftig über zwei Tage (05. und 06. April) Würstchen gegrillt und verkauft. Gleichzeitig wurden Sammelbehälter für Pfand aufgestellt. Am Dependance Standort am Laerer Landweg hat der Schulsozialarbeiter Deniz Tonk sehr engagiert Pfand für die Aktion gesammelt.  Nach rund 350 Würstchen, den Pfandspenden und einigen Geldspenden konnte ein Gewinn von 470,88 € an die Aktion Lichtblicke (Ukraine) gespendet werden.

Ein herzliches Dankeschön geht an euch alle, die fleißig geholfen haben, Würstchen gegessen und gespendet haben!

Anna Schultenkämper und Elke Buschkötter (SV-Lehrerinnen)


In acht Wochen zum Haus

Acht Wochen. Dann muss alles fertig sein. Das war die Maßgabe für die 24 Studierenden der Abschlussklasse FS20V der Fachschule für Bautechnik des Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskollegs. Die Aufgabe: Planen Sie ein unterkellertes Wohn- und Geschäftshaus mit mindestens sechs Wohneinheiten im Bestand der Wolbecker Straße 114/116. Dazu gehörten aber nicht nur die Zeichnungen für das Haus.

Die Studierenden sollten unter realen Bedingungen planen: Bauanträge mussten gestellt werden, die Statik geprüft, der Wärme- und Energieverbrauch berechnet, Baustelleneinrichtungspläne erstellt werden, die Rohstoffmassen für die einzelnen Gewerke berechnet und Baubeschreibungen geschrieben werden. Genauso wie „im echten Leben“. Ihre Ergebnisse stellten die Studierenden nun in einer Hausmesse in der Aula des Ketteler-Berufskollegs vor. Und die Projekte können „mit Stolz präsentiert werden“, so die Meinung der betreuenden Lehrer.

„Das war eine harte, herausfordernde Zeit! Die ich aber nicht missen möchte!“, erinnert sich Fachschüler Arik Barciaga. „Die ersten zwei Wochen bestanden aus völliger Planlosigkeit, da man mehr oder weniger ins kalte Wasser geschmissen wurde.“

Die Studierenden lernten aber schnell, in der Bauplanung „eigenständig zu schwimmen“. Gearbeitet wurde in Teams, zu viert machten sich die Fachschüler*innen jeweils an einem Entwurf. Auch das war für viele eine Herausforderung. Fehlte ein Part, wurde jemand nicht fertig, musste das ganze Team mit der Weiterarbeit warten. „Diese Arbeitsplatzsimulation hatte durchaus was „Reales“, natürlich ist dieses Arbeiten unter Stress auch so gewollt.“, resümiert Arik Barciaga weiter. Und es macht die Studierenden fit für das, was sie in der Baubranche nach dem Abschluss ihrer Weiterbildung im Sommer erwartet.

In vielen Bauunternehmen und auch in Bauämtern des öffentlich-rechtlichen Bereichs ist der Titel „staatlich geprüfte/r Techniker*in“, der das Ziel aller Studierenden ist, mittlerweile Einstellungsvoraussetzung. Die Weiterbildung zum/zur staatlich geprüften Techniker*in für Hochbau oder Tiefbau kann in Vollzeit in zwei Jahren oder berufsbegleitend in vier Jahren absolviert werden. Alle Studierenden haben zuvor schon Berufserfahrung gesammelt, einige sind bereits Meister in ihrem jeweiligen Handwerk oder haben Bauingenieurwesen studiert.


Ostern - ein Fest der Hoffnung und des Friedens!

Das christliche Osterfest ist ein Fest der Hoffnung und auch des Friedens!

Schon lange nicht mehr haben wir in Europa uns Frieden so sehr herbeigesehnt wie aktuell.

Wir wünschen allen ein friedvolles Osterfest, verbunden mit dem Wunsch auf Frieden in allen Ländern.

In diesem Zusammenhang einen ganz herzlichen Dank an alle, die zum guten Gelingen der Grill- und Pfandsammelaktion für die „Aktion Lichtblicke“ beigetragen haben, die sich für Geflüchtete aus der Ukraine einsetzt.


Erste-Hilfe-Ausbildung am Ketteler-Berufskolleg

Fünfzehn Kolleg*innen des Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskollegs nahmen am Samstag (19.03.2022) an einer Erste-Hilfe-Ausbildung teil. Die praxisnahe und kurzweilige Schulung wurde von Frau Barbara Allamoda von der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. durchgeführt. Einige der Kolleg*innen haben bereits mehrfach und in regelmäßigen Abständen an einer solchen Schulung teilgenommen; bei anderen war es doch schon eine ganze Zeit lang her.

Zu Anfang wurde erlernt, was in der Ersten Hilfe immer richtig und wichtig ist: die Teilnehmer*innen erfuhren, wie für die eigene Sicherheit als Ersthelfer gesorgt wird und was dabei zu beachten ist. Sie lernten ferner, wie sie selbst im Notfall vorgehen können und welche Maßnahmen immer richtig sind. Im Anschluss wurden wichtige Leitsymptome (Anzeichen, das einem Beteiligten beim Eintreffen am Notfallort am stärksten ins Auge springt) und deren Notfallbehandlung erarbeitet. Im Folgenden die Ergebnisse…

Im Notfall verschaffe dir zunächst einen Überblick über die Situation und sichere sie ab. Das sogenannte PAKET enthält VIER BASISMAßNAHMEN, die immer richtig sind: sprich die in Not geratene Person an und kontrolliere ihre Vitalfunktionen: Atmung/Bewusstsein – tätige den Notruf: 112  – schütze die Person vor Wärmeverlust, z.B. mit einer Decke/Jacke – tröste und betreue sie, um ihr die Angst zu nehmen.

Bei Problemen im KOPFBEREICH müssen Kopf und Oberkörper hoch gelagert werden, um eine weitere Druckbelastung des Gehirns zu vermeiden. Eine akute Erkrankung könnte z.B. ein Schlaganfall sein, darauf könnten Kopfschmerzen, Seh-/Sprachstörungen sowie Schwindel/Übelkeit/Erbrechen und ggf. Halbseitenlähmung hinweisen. Tätige sofort den Notruf! Auf einen Sonnenstich könnten Kopf-/Nackenschmerzen, Schwindel/Übelkeit/Erbrechen sowie ein roter und heißer Kopf hinweisen. Beim Hitzschlag ist zusätzlich auch die Haut am übrigen Körper rot und heiß. Bringe die betroffene Person in den Schatten und kühle sie; beim Sonnenstich nur am Kopf und beim Hitzschlag entferne zunächst die Kleidung und kühle weit weg vom Herzen an den Händen und Füßen.

Bei Problemen im BRUSTRAUM sind die Betroffenen mit erhöhtem Oberkörper zu lagern, beengende Kleidung ist zu öffnen sowie Frischluft zuzuführen. Eine akute Erkrankung könnte z.B. ein Herzinfarkt sein, darauf könnten stechende, atem- und bewegungsunabhängige Schmerzen hinter dem Brustbein sein, die bis in den linken Arm, den Hals, den Bauch oder den Rücken strahlen können. Besitzt die Person ein Nitro-Spray, so reiche es ihr. Ansonsten tätige sofort den Notruf! Im Falle von Asthma sind rasselnde Atemgeräusche zu vernehmen. Besitzt die Person ein Asthma-Spray, so reiche es ihr. Ansonsten helfen gespitzte Lippen bei der Ausatmung, die diese verlängert, den Druck bei der Ausatmung verringert und damit das Ausatmen erleichtert. Beim Insektenstich im Mund-Rachen-Raum sollte von innen und außen z.B. mit Eis und/oder Wasser und/oder feuchten Tüchern gekühlt werden und der Atemweg freigehalten werden. Beim Verschlucken sind Schläge zwischen den Schulterblättern oder Oberbauchkompressionen zielführend.

Bei Problemen im BAUCHRAUM hilft eine liegende Lagerung mit Knie-/Nackenrolle, wodurch die Bauchdecke entspannt wird. Wenn der betroffenen Person diese Lage nicht zusagt, sollte sie selbst eine angenehme Liegestellung finden. Im Falle einer Vergiftung kann auch der Gift-Notruf: 030-19240 angerufen werden. Gib Hilfestellung beim Erbrechen und sorge für ausreichend Wasserzufuhr. Im Falle einer Unterzuckerung führe Traubenzucker oder zuckerhaltige Getränke zu, so dass die Unterzuckerung ausgeglichen werden kann.

Wenn die verunglückte Person NORMAL ATMET, aber nicht erweckbar ist, ist es wichtig, sie von der Rückenlage in die Stabile Seitenlage zu bringen. So können Erbrochenes oder Speichel abfließen, ohne dass die Zunge die Atemwege blockiert: achte darauf, dass der Mund geöffnet und der tiefste Punkt des Körpers sowie der Kopf leicht überstreckt ist. Die Person sollte so stabil gelagert sein, dass sie auch für kurze Zeit verlassen werden kann.

Wenn die verunglückte Person NICHT ATMET oder nicht normal atmet, ist schnellstmöglich mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung zu beginnen. Die Person muss dabei auf einem festen Untergrund auf dem Rücken liegen, ihr Oberkörper sollte frei sein. Platziere eine Hand mit dem Ballen in der Mitte des Brustkorbs, lege die zweite auf die erste und drücke nun senkrecht von oben mit durchgestreckten Armen ca. 1/3 des Oberkörpers tief. Die erforderliche Frequenz liegt bei ca. zweimal pro Sekunde, das entspricht u.a. dem Lied von Pippi Langstrumpf. Nach 30 Kompressionen wechsele zur Beatmung. Überstrecke den Kopf der Person, schließe deren Mund ODER Nase, atme selbst normal ein und in die Person aus. Nach zwei Beatmungen wechsele wieder zur Kompression. Führe diesen Wechsel so lange durch, bis Hilfe vor Ort ist oder die Person wieder selbst normal atmet. Ein Herzkammerflimmern kann durch einen Stromstoß aus einem Automatischen Externen Defibrillator (AED) unterbrochen werden. Dieses Gerät arbeitet vollautomatisch. Schalte das Gerät ein und folge dessen Anweisungen.

VERLETZUNGEN sind das häufigste Notfallereignis. Durch hohen Blutverlust kann ein Schock entstehen, dem vorzubeugen ist. Lagere die betroffene Person flach auf dem Rücken und hebe die Beine ein wenig an, wenn keine Probleme im Kopf-/Brustbereich feststellbar sind. Es sollten immer Schutzhandschuhe getragen werden, bevor ein Verband angelegt wird. Wunden können zuvor mit Wasser gereinigt werden.

Ein umfassender Erste-Hilfe-Lehrgang, wie der oben beschriebene, erfolgt im Rahmen gesetzlicher Vorgaben regelmäßig für 20 % der Lehrkräfte und im Abstand von zwei Jahren. Die Kosten trägt die Unfallkasse NRW.

Die heute beteiligten Kolleg*innen danken der Referentin, Frau Barbara Allamoda von der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., sehr herzlich und freuen sich auf ein Wiedersehen!


Wir haben einen Neuen!

Für viele ist er ganz neu, vor allem für viele Schüler*innen und die neueren Lehrer*innen am Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskolleg. Für viele Lehrer*innen, die schon länger am WEvKB arbeiten, ist er „wieder da“. Sie kennen ihn schon als stellvertretenden Schulleiter.

Seit dem 1. Februar ist Gregor Ingenhorst unser neuer Schulleiter. Höchste Zeit, ihn einmal „so richtig“ vorzustellen!

Wer ist er eigentlich? Warum ist er bei uns und wie will er unsere Schule leiten? Fragen über Fragen, die sich auch die Schülervertretung (SV) gestellt hat.

Gregor Ingenhorst hat sie den SV-Vertretern Silas Allner (Tischler), Maik Rosemann (Berufskraftfahrer), Maren Molitor und Jan Demmer (beide Bauzeichner) im Interview beantwortet:

 

SV: Herr Ingenhorst, Sie sind seit kurzem unser neuer Schulleiter. Würden Sie sich kurz vorstellen? Es interessiert uns natürlich besonders, wie Sie hier am Ketteler-Berufskolleg gelandet sind!

 

Schulleiter Gregor Ingenhorst: Ich bin im westlichen Münsterland, genauer gesagt in Vreden, groß geworden. Nach der Schule habe ich erstmal eine handwerkliche Berufsausbildung absolviert. „Etwas solides“! Meine Familie kommt ursprünglich aus der Landwirtschaft und dem Handwerk. Schon früh habe ich gerne handwerklich gearbeitet. Mein Vater hat eine kleine Werkstatt im Keller. Dort habe ich als Kind viel getüftelt und zum Beispiel kleine Windkraftanlagen gebaut, die mit einem Fahrraddynamo Strom für ein bisschen Licht erzeugt haben.

Dies war der Grundstein, auf dem ich dann das Maschinenbaustudium aufgebaut hatte. Während des Studiums habe ich gemerkt, reiner Maschinenbau hat wenig mit Menschen zu tun und ich habe immer gerne mit Menschen gearbeitet. Im Studium war das für mich eine Selbstverständlichkeit. Wir haben gemeinsam an Projekten gearbeitet, haben uns zusammen auf Prüfungen vorbereitet und ich habe dabei gemerkt, dass es mir total Spaß macht, mit Leuten zusammenzuarbeiten und vor allem auch, anderen Dinge (Inhalte) zu vermitteln.

So bin ich an das Berufsschullehramt gekommen. Mein Wunsch war es, mit jungen Menschen zu arbeiten, Berufspraxis und Theorie zu verbinden, aber auch etwas mit alternativen Energien, modernen Techniken, usw. zu machen.

An diese Schule bin ich nach meinen ersten Jahren am Pictorius-Berufskolleg in Coesfeld, als stellvertretender Schulleiter gekommen. Danach bin ich in die Schulaufsicht (Bezirksregierung Münster) gewechselt und als Herr Berger frühzeitig in den Ruhestand ging, habe ich mich auf diese Stelle beworben und nun bin ich hier.

 

SV: Uns interessiert allerdings auch noch, was Sie außerhalb der Schule machen. Bauen Sie heute auch noch Windkraftanlagen mit Dynamo?

 

Schulleiter Gregor Ingenhorst: Nein, das nicht mehr. Aber etwas, was ich bis heute gerne mache, ist handwerklich oder gärtnerisch zu arbeiten. Spaß macht mir auch das Kochen und Backen, dies lässt sich mit dem Gärtnern natürlich gut verbinden. Zudem habe ich auch immer gerne Sport gemacht, Rennradfahren zum Beispiel.

 

SV: Werden Sie denn neben Ihrer Tätigkeit als Schulleiter auch noch als Lehrer unterrichten und wenn ja, welche Fächer?

 

Schulleiter Gregor Ingenhorst: Als Schulleiter unterrichte ich nicht mehr so viel, mache ich aber total gerne. Ich freue mich schon auf den Unterricht bei den Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker*innen.

 

SV: Warum wollten Sie Schulleiter werden? Was hat Sie dazu bewogen? Und warum an dieser Schule?

 

Schulleiter Gregor Ingenhorst: Die Fragen finde ich ganz spannend. Ich habe immer gerne als Lehrer gearbeitet und mir war es immer wichtig, die Ausbildung für die Schüler*innen zu verbessern. Deswegen habe ich mir damals am Berufskolleg in Coesfeld überlegt, wie wir eine ganzheitliche Ausbildung hinkriegen, die nicht nur auf einen Beruf abzielt, sondern auch auf die Kompetenzentwicklung bei Schülern in vielfacher Hinsicht.

Wir als Lehrer haben mit Ihnen jeden Tag junge Menschen vor uns, die später eine Verantwortung übernehmen müssen für unsere Gesellschaft. Und das nicht nur als Wahlbürger, sondern auch als Bürger*innen, die unsere Gesellschaft mitgestalten. Dabei müssen wir Ihnen helfen, sich zu entwickeln und Sie dazu befähigen, eigenverantwortlich zu handeln, um das eigene Leben zu gestalten, den eigenen Beruf zu gestalten, aber auch Verantwortung für sich und andere auf dieser Welt zu übernehmen. Das ist mir ein wichtiges Anliegen und das ist etwas, was ich auch in der Schule weiterbringen will.

 

SV: Also, Sie wollen bewirken in der Schülergeneration?

 

Schulleiter Gregor Ingenhorst: Ja, genau. Als Lehrer*innen tragen wir Verantwortung für die nächste Generation und Sie tragen Verantwortung für das, was aus der nächsten Generation wird. Müllproblematik, Ressourcenverschwendung, CO2-Problematik, die Konflikte in der Welt – es gibt genügend „Baustellen“.

 

SV: Sie haben ja eben schon gesagt, dass Sie versuchen, den Unterricht weiterzuentwickeln. Haben Sie da denn auch schon konkrete Vorstellungen, wie das hier an der Schule umgesetzt werden kann?

 

Schulleiter Gregor Ingenhorst: Ich habe in den letzten Wochen viele viele Gespräche hier im Haus geführt und ich habe gemerkt, dass es viele Ideen gibt, wie wir Schule weiterentwickeln können. Als Schulleiter kann ich allein nichts machen, ich kann Impulse geben. Die Weiterentwicklung von Schule ist ein Prozess, der sich aus der Schule heraus entwickeln muss. Und darin sind auch Sie als Schüler*innen wichtig und gefragt, weil sie die Antworten geben auf zentrale Fragen wie: Was funktioniert? Was funktioniert weniger? Was sind Bedürfnisse, die wir als junge Generation haben? Als Schulleiter sehe ich mich als Moderator, Vermittler, Kommunikator an dieser Stelle.

 

SV: Sie haben natürlich Recht, dass Sie da eher als Moderator fungieren, aber natürlich geben Sie dann auch das entschlüsselnde „Go“ zur Umsetzung von Ideen. Jetzt haben Sie gesagt, dass bei diesen Ideen natürlich auch die Schüler*innen eine große Rolle spielen. Wird es denn für uns in Zukunft die Möglichkeit geben, an solchen Entwicklungen teilzuhaben?

 

Schulleiter Gregor Ingenhorst: Das will ich doch schwer hoffen, dass es nicht nur die Möglichkeit gibt, sondern dass die Schüler*innen sich an der Stelle auch wirklich beteiligen.

 

SV: Werden wir denn als SV Unterstützung von Ihnen bekommen? Beispielsweise für einen SV-Tag, an dem wir in der Unterrichtszeit Zeit bekommen, uns diese Ideen auch zu überlegen?

 

Schulleiter Gregor Ingenhorst: Ja, aber, das ist wieder meine Verantwortung als Schulleiter, das darf nur nicht zulasten des Erfolges Ihrer persönlichen Berufsausbildung gehen.

 

SV: Ja, schön, dann danken wir für Ihr Interview. Wir hätten nur noch eine Frage: Gibt es denn schon eine stellvertretende Schulleitung?

 

Schulleiter Gregor Ingenhorst: Die Stelle ist heute ausgeschrieben.

 

SV: Dann kommen wir in einer Woche nochmal wieder.

 

Schulleiter Gregor Ingenhorst: Nein, ich kann Ihnen sagen, wie das abläuft. Wir als Schule haben keinen Einfluss auf das gesamte Verfahren, das wird von der Bezirksregierung abgewickelt.

Aber im Moment kommen wir auch ohne stellvertretende Schulleitung ganz gut zurecht. Es gibt hier ein engagiertes und tolles Kollegium sowie eine erfahrene erweiterte Schulleitung, die alle gut zusammenarbeiten. Auch ein Grund, warum ich mich hier beworben habe 😉. Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben.

 

SV: Wir danken Ihnen auch!


Wie geht eine effektive und praxisnahe Prüfungsvorbereitung? - So!

Am 24.02. haben die Schüler*innen der Berufskraftfahrer*innen Mittelstufen als Vorbereitung auf die Zwischenprüfung in der Praxis Abfahrtkontrollen und weitere Überprüfungen am LKW durchführen können. Dies war eine bereichernde und gelungene Ergänzung zur sonstigen Prüfungsvorbereitung. An der frischen Luft lernt es sich nochmal leichter…


Verabschiedung der stellvertretenden Schulleiterin, Frau Vera Winkler

Die stellvertretende Schulleiterin Vera Winkler hat mit großem Bedauern das Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskolleg verlassen, um die Schulleitung der Kaufmännischen Schulen in Ibbenbüren zu übernehmen. Auch wenn sie hier an dieser Schule eine große Lücke hinterlässt, freuen wir uns mit ihr, dass sie die gewünschte Stelle antreten kann.

Im Rahmen einer kleinen Feier wurde Vera Winkler am 10. Februar vom Lehrerkollegium verabschiedet.


Verabschiedung des langjährigen Schulleiters, Herrn OStD Matthias C. Berger

„Es war eine fulminante Verabschiedung.“ Mit diesen Worten beschreibt der ehemalige Schulleiter Matthias C. Berger seinen letzten Tag am Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskolleg in Münster. Nach 16 ½ Jahren als Schulleiter ging Berger nun in den wohlverdienten Ruhestand.

In einem offiziellen Festakt überreichte Monika Appler, Hauptdezernentin für die Berufskollegs bei der Bezirksregierung Münster, die Entlassungsurkunde.

Danach ging es – natürlich coronakonform – mit einer Abschiedsfeier des Lehrerkollegiums weiter. Die Lehrerschaft verabschiedete sich mit einem humorigen Film, der den scheidenden Schulleiter dazu brachte, Tränen zu lachen.

Ein weiterer Höhepunkt ließ Matthias C. Berger dann melancholisch werden. Nachdem er jahrelang versucht hatte, eine Schulband aus der Taufe zu heben, erfüllte sich dieser Traum an seinem letzten Arbeitstag am Ketteler-Berufskolleg. Die frisch gegründete Lehrerband „Heavy Kettels“ gab ein Ständchen. Zum Schluss durfte der ehemalige Schulleiter dann auch noch miteinstimmen. Samt seiner Gitarre, die seine Frau heimlich mit in das Berufskolleg eingeschleust hatte und mit seinen beiden ältesten Kindern.

An das Ketteler-Berufskolleg war Matthias C. Berger als Schulleiter bereits 2005 gekommen, nach Stationen bei der Landwirtschaftskammer, der DEULA sowie der Fachschule für Landwirtschaft in Wolbeck.

In den letzten 16 Jahren war Berger immer mit Herzblut und Leidenschaft als Lehrer sowie auch als Schulleiter dabei. Besonders am Herzen lag ihm unter anderem, dass die berufliche Bildung als wichtiger Wirtschafts- und Zukunftsfaktor wahrgenommen wird und dass jede Schülerin und jeder Schüler die Chance bekommt, den gewünschten Abschluss bestmöglich zu erreichen.

Seine Arbeit als Schulleiter stand unter einem steten Wandel. Das Schulgebäude an der Mindener Straße wurde in der Zeit saniert und konnte mit einem modernen Neubau erweitert werden. Aber auch das Lehren und Lernen entwickelte sich durch neue pädagogische Schwerpunktsetzungen in der beruflichen Bildung, die auf eine stärkere Verzahnung der theoretischen und praktischen Handlungskompetenzen ausgerichtet ist, und durch den ständigen technologischen Wandel in den Berufen kontinuierlich weiter.

Als besondere Herausforderung nahm Matthias C. Berger vor allem auch in den letzten beiden Jahren die Corona-Pandemie wahr, in der Schule einen ganz anderen Charakter bekommen hat. Sei es durch Schulschließungen, Distanzunterricht, die oftmals sehr kurzfristige Umsetzung neuer Vorschriften und nicht zuletzt die ständige Sorge um Infektionen.

Nun freut sich Matthias C. Berger auf seinen Ruhestand. Dafür hat er schon Pläne: Mehr Zeit mit der Familie verbringen, und mit seinen weiteren Leidenschaften: Der Musik, dem Reisen und dem Sporttreiben.

 

Das Bild zeigt den ehemaligen Schulleiter des Ketteler-Berufskollegs gemeinsam mit seinen Kindern Leif und Lea Berger, die gemeinsam bei seiner Verabschiedung für musikalische Unterhaltung sorgten.


Aktuelle Informationen zur Unterrichtsorganisation


Der Unterricht findet aktuell in Präsenz in voller Klassenstärke nach Stundenplan statt.
Weiterhin besteht Maskenpflicht im Schulgebäude sowie die Teilnahmepflicht an den Corona-Selbsttestungen. Die Schülerinnen und Schüler führen drei Mal pro Woche klassenweise an Präsenztagen unter Anleitung einer Lehrkraft den Corona-Test selbständig durch.


Bitte beachten Sie, dass auf die Einhaltung der Corona-Hygieneregeln streng zu achten ist! Wo immer möglich, ist der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten, im Schulgebäude und im Unterricht muss eine medizinische Maske getragen werden.
Alle Verhaltensregeln im WEvKB sind in einer Corona-Hausordnung zusammengestellt.
Im Krankheitsfall halten Sie sich an das vom Schulministerium vorgegebene Verfahren … hier.


Ausführliche Informationen zu unseren Vollzeitbildungsgängen und wie Sie mit Lehrkräften auch außerhalb der geplanten Sprechzeiten Kontakt aufnehmen können, erfahren Sie hier.

Wir wünschen allen eine gesunde Zeit!


Vereinbarung von Sprechzeiten / Informationen zu den Bildungsgängen

Vereinbarung von Sprechzeiten mit einer Lehrkraft
Um den Kontakt mit einer Lehrkraft aufzunehmen, vereinbaren Sie bitte per E-Mail einen Telefontermin. Dies kann unabhängig von den ursprünglich geplanten Präsenztagen stattfinden!
Bitte teilen Sie dazu eine Telefonnummer mit und geben Zeiten an, in denen Sie erreichbar sind. Die jeweilige Lehrkraft wird sich dann bei Ihnen melden.
Die E-Mail-Adresse einer Lehrkraft besteht aus dem jeweiligen Anfangsbuchstaben des Vornamens und durch Punkt abgetrennt der volle Nachname (erster_buchstabe_des_vornamens.nachname@ketteler-bk.de).

Bsp.: Hans-Jürgen Sträßer-Müller -> h.straesser-mueller@ketteler-bk.de
Umlaute auflösen: ä -> ae ö -> oe ü -> ue ß -> ss

Die Namen aller Lehrkräfte finden Sie … hier.

Falls für Sie dieses Verfahren nicht in Frage kommen sollte, rufen Sie im Sekretariat an und geben eine alternative Kontaktmöglichkeit an.

 

Informationen zu den Vollzeitbildungsgängen

Ausführliche Informationen zu unseren Vollzeitbildungsgängen finden Sie unten auf dieser Seite. Klicken Sie auf den Bildungsgang, für den Sie sich interessieren.
Außerdem beraten wir Sie gerne auch individuell! Schicken Sie uns eine Mail (info@ketteler-bk.de), in der Sie den Bereich bzw. den Bildungsgang angeben, für den Sie sich interessieren und eine Telefonnummer unter der wir Sie zurückrufen können. Gerne können Sie uns dies auch direkt per Telefon übermitteln… Kontakt

Allgemeine Informationen zur Zweijährigen Höheren Berufsfachschule auf unserer Homepage … hier

Info-Film   (unten starten oder hier downloaden)

Für Ihre Fragen stehen wir gerne per Telefon (0251/3929050) oder E-Mail an Herrn N. Wessels (n.wessels@ketteler-bk.de) zur Verfügung.

Zum Info-Flyer für das Profil Bautechnik geht es … hier … für das Profil Holztechnik … hier

Allgemeine Informationen zur Zweijährigen Fachoberschule Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie auf unserer Homepage … hier

Info-Film   (unten starten oder hier downloaden)

Für Ihre Fragen erreichen Sie uns per Telefon (0251/3929050) oder E-Mail an Herrn G. Peperhove (g.peperhove@ketteler-bk.de).

Zum Info-Flyer geht es … hier

Die Informationen zur Einjährigen Fachoberschule Agrarwirtschaft, Bau- und Holztechnik, Fahrzeugtechnik auf unserer Homepage finden Sie … hier.

Die Info-Flyer gibt es unter den Schulinformationen.

Darüber hinaus sind wir für Ihre Fragen gerne per Telefon (0251/3929050) oder E-Mail zu erreichen.

Agrarwirtschaft – Herr G. Peperhove (g.peperhove@ketteler-bk.de)

Bau- und Holztechnik – Herr M. Wittmann (m.wittmann@ketteler-bk.de)

Fahrzeugtechnik – Herr F.-J. Beck (f.beck@ketteler-bk.de)

 

Info-Film zur Einjährigen Fachoberschule Agrarwirtschaft (unten starten oder hier downloaden)

Allgemeine Informationen zur Fachschule für Bautechnik mit dem Schwerpunkten Hochbau oder Tiefbau in Vollzeit- oder Teilzeitform auf unserer Homepage … hier

Zum Info-Flyer geht es … hier

Darüber hinaus sind wir für Ihre Fragen gerne per Telefon (0251/3929050) oder E-Mail an Herrn M. Wittmann (m.wittmann@ketteler-bk.de) zu erreichen.
Gerne rufen wir Sie an und beraten Sie persönlich – dazu teilen Sie uns Ihre Telefonnummer mit und geben Zeiten an, in denen Sie erreichbar sind.

Allgemeine Informationen zur Berufsfachschule auf unserer Homepage … hier

Zum Info-Flyer geht es … hier

Darüber hinaus sind wir für Ihre Fragen gerne per Telefon (0251/3929050) oder E-Mail an Herrn J. Stritzel (j.stritzel@ketteler-bk.de) zu erreichen.