Erster Landwirtschaftsfachwerkerjahrgang hält das Zeugnis in den Händen

Nach drei erlebnisreichen Jahren, in denen die Schüler eine großartige Entwicklung durchlebt haben, erhalten die ersten beiden Absolventen der Landwirtschaftsfachwerker ihr Berufsschulabschlusszeugnis. Franziska und Pascal haben sehr große Fortschritte im Bereich Pflanzen- und Tierproduktion gemacht. Sie haben politische und wirtschaftliche Fragestellungen diskutiert und hinterfragt. Ihre mathematischen und sprachlichen Kompetenzen wurden ebenfalls erweitert. In den letzten drei Jahren haben sie in „ihrer“ Berufsschule viel erlebt: Sie haben selbstständig ein kleines Versuchsfeld auf dem Schulhof angelegt, d.h. die Kulturen ausgewählt und ausgesät. Die Pflanzen wurden in ihren jeweiligen Wachstumsstadien beobachtet und gezeichnet. Die Schüler haben Bodenproben gezogen und konnten mit der Fingerprobe die Bodenart bestimmen. Viele gemeinsame Aktionen bzw. Exkusionen mit den Landwirten fanden statt, wie z.B. der Besuch der Fachmessen Agritechnica und Eurotier in Hannover und die Teilnahme an einem praktischen Grünlandtag auf einem landwirtschaftlichen Betrieb.

Das Foto zeigt von links nach rechts die stolzen Schüler und Lehrer:

Franziska Miesner, Pascal Tschirch, Klassenlehrerin Serena Schrimper und Förderschullehrer Michael Carneim.


Garten- und Landschaftsbauer spenden für den guten Zweck

Die drei Stufen der Garten- und Landschaftsbauer (GL) haben im Schuljahr 2019/2020 im Rahmen ihres Unterrichts Geld für einen guten Zweck gesammelt. Im Rahmen von Ressourcennutzung und -sicherheit haben die Schülerinnen und Schüler über das Schuljahr mit Hilfe von selbstorganisierten Verwertungsmöglichkeiten ein Bewusstsein dafür entwickelt, inwiefern auch durch kleine Veränderungen im Alltag, Möglichkeiten des ökologischen Handelns geschaffen werden können. Trotz des durch das Coronavirus bedingten Abbruchs der Aktion konnte ein beträchtlicher Betrag gesammelt werden. Einstimmig entschieden die Auszubildenden das Geld an das Kinderhospiz Königskinder in Münster zu spenden. Der ambulante Kinderhospizdienst Königskinder begleitet Familien in Münster und Umgebung, in denen ein Kind, Jugendlicher oder junger Erwachsener lebensverkürzend oder schwerst erkrankt ist. Stellvertretend übergab Sebastian Hochmann, zuständiger Lehrer vom Ketteler Berufskolleg, das Geld Katrin Beerwerth, pädagogische Leitung des ambulanten Hospizdienstes.


Schülerinnen und Schüler vom WEvKB spenden 1.219 € für Casa Nova e.V. in Brasilien

Auch in diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskollegs eine beeindruckende Spendenbereitschaft für Kinder und Jugendliche in Brasilien gezeigt. Mit großem Stolz konnten die jungen Erwachsenen dem Verein Casa Nova e.V. den Erlös der diesjährigen Waffelbackaktion übermitteln. Im Namen der Schule überreichte der Schulleiter Herr Berger Frau Niemöller vom Verein Casa Nova e.V. einen Scheck über 1.219 €.

Die Waffelbackaktion erfreut sich großer Beliebtheit und ist ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit am WEvKB. Seit mehr als 10 Jahren ermöglichen die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Einsatz am Waffeleisen, dem Verkauf und der Spendenbereitschaft die Unterstützung der Kinder und Jugendlichen in Brasilien.

Ein großer Dank gilt auch Herrn Hennig und seinem Team vom ReweMarkt am Hansaring, die die Schule mit der Spende aller benötigten Backzutaten seit Jahren tatkräftig unterstützen.

Casa Nova ist ein Verein in Lages, der sich seit mehr als 20 Jahren für Kinder und Jugendliche einsetzt. Unterschiedliche soziale Projekte werden mit Hilfe von Freiwilligen aus Münster und der Umgebung unterstützt. Dazu zählen Maßnahmen zur Stärkung des Selbstbewusstseins vor allem von Mädchen und jungen Frauen, Carpoeira-Kurse, Instandsetzungen und Renovierungsarbeiten oder auch Ausbildungspatenschaften.


Realschulabschluss während der Ausbildung nachholen

An unserer Schule ermöglichen wir allen Schülerinnen und Schülern, die eine duale Ausbildung machen, den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) während der regulären Ausbildungszeit nachzuholen. Dafür bieten wir einen 80-stündigen Englischkurs an, der immer samstags stattfindet. Neben der erfolgreichen Teilnahme am Englischkurs muss auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule ein Schnitt von 3,0 erreicht und die Gesellenprüfung bestanden werden.

Fragen bitte an s.hochmann@ketteler-bk.de

 

Ein Schüler aus dem Englischkurs 2019/2020 hat den Kurs wie folgt beschrieben:

We visit an additional English course every Saturday because we need the extra lessons to reach a higher degree in combination with our apprenticeship. The class starts at 8:30am and ends at 1:00pm. Our teacher is Mr. Hochmann who always supports us to reach our goals. We like him a lot. The extra lessons help us to improve our grammar and vocab skills. We always have lots of fun in class, the atmosphere is great and sometimes we have cake or cookies for breakfast.


Flexijet 3D - neue digitale Möglichkeiten des Aufmaßes im Fachunterricht

Das neue Laseraufmaßsystem ermöglicht exakte Messungen und Aufmaße, die direkt in CAD-Programme eingegeben und weiterverarbeitet werden können. Eingebundene Fotos und Audionotizen unterstützen die Dokumentation. So entstehen millimetergenaue Zeichnungen mit exakten Winkeln und Rundungen, die vor Ort aufgenommen werden.

Daher kann die Aufnahme eines sanierungsbedürftigen Fachwerkes gleichzeitig mit der 3D -Konstruktion der Hölzer in der entsprechenden Software erfolgen. Alle Schülerinnen und Schüler des Bau- und Holzbereiches können aber nicht nur Räume vermessen und diese Daten weiterverarbeiten, sondern auch die CAD-Punkte für die Rückprojektion bei der Montage nutzen. Beispielweise wird so das Anreißen für die Schalung einer Treppe stark vereinfacht.

Berufsübergreifend gibt es auch viele Anwendungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler anderer Bildungsgänge des WEvKB. So können Garten- und Landschaftsbauer Geländeprofile und Pflasterflächen aufnehmen oder das Flexijet-Gerät für die Gestaltung von Flächen nutzen. Verformungen zu bestimmen sowie die Spaltmaße an Autos zu kontrollieren sind weitere mögliche Anwendungsgebiete im Bereich der Kraftfahrzeugtechnik.

Die Nutzung des Flexijet 3D Laseraufmaßsystems und der Einsatz interaktiver digitaler Technik im zeitgemäßen Fachunterricht schaffen wichtige Voraussetzungen, um den digitalen Wandel erfahrbar zu gestalten.


"... wer den Plan hat ..." - Betriebsführung in der Zimmerei Ueding am 19.02.2020

Die Schüler der Zimmerer Mittelstufe informierten sich heute in der Zimmerei Ueding über den Holzrahmenbau. Die Inhalte aus den Lernfeldern des Berufskollegs wie z.B. Aufbau, Konstruktion, Materialien, DIN-Vorgaben und Bauphysik im Bereich des Holzrahmenbaus stellten Dieter, Manuel und Sebastian Ueding in dem Bereich Planung, Fertigung und Logistik vor. Mit Hilfe von Plänen, Modellen und gefertigten Elementen in der Werkhalle bestätigten die Schüler die Notwendigkeit einer vorausschauenden detaillierten Planung und Entscheidungsfindung, um einen reibungslosen Ablauf beim Aufstellen des Hauses zu garantieren.

Die Schüler zeigten sich sehr beeindruckt von der rationellen Vorfertigung der einzelnen Wand- und Dachelemente, deren Aufbau zertifiziert ist und somit eine Grundlage für gefördertes Bauen darstellt.

Die Unterrichtsinhalte und viele Fragen zu Maschinen, Materialien und Konstruktion konnten wunderbar mit dem vor zwei Tagen gerichteten Haus vor Ort geklärt und auch „begreifbar“ gemacht werden.

Wir bedanken uns herzlich für diesen anregenden und interessanten Tag sowie die aufgewendete Zeit für unsere Schüler.


Fahrt der landwirtschaftlichen Oberstufe zur weltgrößten Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau "Grüne Woche" nach Berlin

Unsere Fahrt begann am Dienstag, um 6 Uhr fuhr der Bus aus Münster ab. Gegen Mittag erreichten wir die Firma KWS (Pflanzenzucht und Saatgutvermehrung) in Einbeck. Dort hörten wir zunächst einen Vortrag über die Firmengeschichte. Im Anschluss folgte eine Besichtigung auf dem ganzen Gelände. An diesem Standort wird hauptsächlich Zuckerrübensaatgut aufbereitet. Vor unserer Weiterfahrt bekamen wir dort noch ein Mittagessen. Dann schließlich im Hostel angekommen bezogen wir die Zimmer und konnten unsere erste Mahlzeit im Hostel einnehmen. Dann ging es zu Fuß in Richtung Alexanderplatz, wo wir den Fernsehturmbesuch gebucht hatten. Nachdem wir uns Berlin aus 203m beguckt hatten ging es ins Brauhaus wo wir alle zusammen auf eine erfolgreiche Fahrt anstoßen wollten. Der Rest des Abends stand zur freien Verfügung. Am nächsten Morgen ging es um 8 Uhr los. Wir fuhren zum  Milchviehbetrieb Beenen in Lindenberg. Der Betriebsleiter war ein Holländer der hier zwei Ställe für jeweils 1500 Kühe gebaut hat. Außerdem bewirtschaftet dieser rund 3000 Hektar Ackerland. Nach der Hofrundfahrt mit dem Bus und der Maschinenbesichtigung in der Halle ging es zum Familienbetrieb Torsten Jäger. Dieser war ein Wiedereinrichtungsbetrieb mit 180 Milchkühen und ca. 700 Hektar Ackerland. Die beiden Betriebsleiter führten uns über ihren Hof und beantworteten unsere Fragen. Dann ging es nur wenige Km weiter zur Agrargenossenschaft Karstädt e.G.. Diese hält 1400 Milchkühe mit eigener Nachzucht. Außerdem bewirtschaften sie 3600 Hektar Ackerland. Zum Schluss stand der Besuch der Cord-Kruse Schweinezucht auf dem Programm. Dort konnten wir uns ein gutes Bild von seinem Betrieb mit 700 Sauen, 6500 Ferkelplätzen und der Biogasanlage machen. Außerdem haben wir uns noch über die aktuellen Themen in der Landwirtschaft ausgetauscht. Auf dem Rückweg nach Berlin machten wir einen kurzen Stopp in einer Gaststätte wo wir ein kleines Abendessen einnahmen. Der Rest des Abends stand wieder zur freien Verfügung. Am Donnerstag stand zuerst eine Führung der Stadtfarm auf dem Programm. Diese hatte Gemüseanbau mit Aquakulturen. Gegen 11 Uhr erreichten wir dann den Deutschen Bundestag wo wir uns zunächst eine Plenarsitzung anhörten. Im Anschluss hatten wir die Möglichkeit mit dem Bundestagsmitglied und WLV-Präsident Johannes Röring zu diskutieren. Themen waren zum Beispiel Kastration und neue Düngeverordnung. Dann ging es in die Ausstellung Körperwelten, wo echte Menschen präpariert ausgestellt sind. Von zwei Medizinstudenten bekamen wir die Funktionen des menschlichen Körpers erklärt. Der restliche Abend stand wieder zur freien Verfügung. Der Besuch der Grünen Woche war der letzte Programmpunkt auf unserer Fahrt. Dort konnten wir eigenständig durch die Hallen schlendern und uns über Neuigkeiten in den jeweiligen Bundesländern informieren. Um 13:30 Uhr erhielten wir auf dem NRW Stand einen kleinen Imbiss. Um 16:30 Uhr war Abfahrt in Richtung Heimat.

(Tom Autermann aus der LWO 3)


Wir bauen Zukunft ...

Ist das Motto des Familienunternehmens J. Lehde in Soest. Bei einer umfangreichen Firmenbesichtigung durften die angehenden Techniker/Innen einen Eindruck des traditionellen Familienbetriebs gewinnen. Durch die eigene Tischlerei und Bauschlosserei kann die Firma Lehde Stahlbetonfertigteile passgenau für jedes Projekt herstellen und bei Planungsänderungen schnell reagieren.

Die kompetente Führung durch die einzelnen Stationen der Produktion von Betonfertigteilen ließ ausreichend Platz für Fragen. Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Manske und Herrn Klassen für die interessante Besichtigung und wünschen alles Gute.


Was tun, wenn die Bewerbung erfolgreich abgeschickt wurde und eine Einladung zum Vorstellungsgespräch gekommen ist? Wie bereite ich mich vor? Worauf muss ich achten und worauf kommt es an?

Genau um diese Fragen geht es beim Projekt Stilwerk, das das Jugendausbildungszentrum JAZ der Caritas Münster mit unseren Berufsfachschulklassen Fahrzeugtechnik, der Ausbildungsvorbereitungsklasse Bautechnik sowie den Oberstufen der Zootierpfleger und Tierheimpfleger durchführt.

„Im Wesentlichen geht es um drei grundlegende Bereiche bei unserem Training“, erklärt Saskia Seibert vom JAZ, „Sprache, Kleidung und Körpersprache“. Diese drei Aspekte sind maßgeblich verantwortlich für den (ersten) Eindruck, den man beim neuen Arbeitgeber hinterlässt. Ziel des Trainings ist es, ein grundlegendes Verständnis für die Sinnhaftigkeit eines Bewerbungstrainings mit all seinen Facetten zu entwickeln. Dabei geht es auch um vermeintliche Kleinigkeiten wie ein zerknittertes Oberteil oder wenn man es mit Make-Up oder Schmuck übertreibt. Aber auch Mimik, Gestik und Körpersprache sind wichtig für die Selbstdarstellung und -wirkung.

Und genau diese Bereiche werden in unterschiedlichen praktischen und handlungsorientierten Methoden eingeübt. In einer spielerisch aufbereiteten und von Leichtigkeit geprägten Art und Weise erreichen die SchülerInnen eine eigene emotionale Selbstsicherheit für ein Bewerbungsgespräch und entwickeln ein positives Selbstkonzept.

So bleiben sie nicht nur graue Theorie, sondern können sofort bei der nächsten Bewerbung, z.B. um einen Ausbildungsplatz oder den ersten Arbeitsplatz nach der Ausbildung, zum Einsatz kommen.

Wir bedanken uns beim Jugendamt der Stadt Münster, die das Bewerbungstraining finanziert und bei unserer Schulsozialarbeiterin Annemarie Kirchhoff, die das Projekt organisiert hat.


Darf im Unterricht "rumgebaggert" werden?

Am Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskolleg in Münster schon! Und zwar im Zuge des Neubaus der B481n mit Weiterführung der Umgehungsstraße und Anschluss an die Bundesstraße B51 in Richtung Norden.

Studierende der Fachschule für Technik, Fachrichtung Tiefbau FS17TT bekamen am 07.01.2020 die einmalige Gelegenheit, organisiert von einem Schüler und Mitarbeiter der Firma Oevermann Amadeus Seidel, Berge zu versetzen und schwere Technik für starke Frauen und harte Männer auszuprobieren.

Die Baumaßnahme umfasst den Neubau von immerhin 18 Brücken auf einem Streckenabschnitt von ca. 6,5 km Länge.

Die ersten Planungen einer Umgehungsstraße Münster gehen zurück bis in die 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Die damals geplante Straße sollte die Weseler Straße mit dem Flugplatz „Loddenheide“ verbinden. Mit dem Bau der Straße wurde noch vor dem II. Weltkrieg begonnen. 1940 mussten die Bauarbeiten kriegsbedingt eingestellt werden. Erst 1954 wurden die Arbeiten zum Bau einer Umgehungsstraße wieder aufgenommen. 1962 war es geschafft. 1967 wurde bereits die heutige Linienführung für eine nördliche Verlängerung der B51 von der Warendorfer Straße bis zum Schifffahrter Damm (B481) festgelegt.

Die ersten Planunterlagen für den dritten Ausbauabschnitt der B51 bis zur Warendorfer Straße und den Neubau der B481n wurden 2006 öffentlich ausgelegt und damit das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Im Februar 2015 wurde mit den ersten Bauarbeiten begonnen (Gehölzeinschlag, Leitungsverlegungen, Kampfmittelräumung, etc.). Mit dem Beginn des Sommers folgen die Erstellung eines unterirdischen Regenrückhaltebeckens und der Ausbau des Abschnittes der B51 südlich der Wolbecker Straße einschließlich Stützwänden und Anschlussstellenrampen.

Alle Studierenden der Fachschule für Technik, Fachrichtung Tiefbau haben beruflich in irgendeiner Weise mit dem Bau von Straßen und Verkehrswegen zu tun. Sei es der Neubau, Unterhalt und die Sanierung von Verkehrswegen durch Straßenbauer und Straßenwärter oder die Planung, Kalkulation und Überwachung von Baumaßnahmen in Planungsbüros. Selbstverständlich sind viele Studierende direkt am Baugeschehen beteiligt, als Maschinenführer oder bei Behörden im öffentlichem Dienst.

Das Planungsziel:

Die B51 hat bereits heute als stark belastete Kraftfahrzeugstraße eine erhebliche überörtliche Bedeutung mit der Funktion einer Sammel- und Verteilerschiene für den Großraum von Münster. Sie ist zudem Bestandteil der überregionalen Verkehrsachse B51/ B64 Münster – Warendorf – Rheda-Wiedenbrück. Der Ausbau der B51 ist notwendig, da die Bundesstraße aufgrund des jetzigen Ausbauzustandes und des hohen Verkehrsaufkommens den Erfordernissen nicht mehr genügt und es somit zu erheblichen Belastungen der Anlieger und der Verkehrsteilnehmer durch Lärm und Verkehrsverdrängung in die angrenzenden Wohngebiete kommt.

Der Ausbau der B51 erfolgt auf einer Länge von 2,6 Kilometern. Der Querschnitt mit den vier Fahrstreifen sorgt für eine leistungsfähige Bundesstraße Im weiteren Verlauf der Strecke wird die Bundesstraße im Bereich Mauritz auf einer Länge von 900 Metern in einer Troglage geführt. Die Fahrbahn wird bis auf eine Tiefe von zwei Metern unter dem vorhandenen Gelände abgesenkt. Das dient insbesondere dem Lärmschutz.

Neubau der B481 – Weiterführung der Umgehungsstraße in Richtung Norden:

Die Bundesstraße wird im Anschluss an die B51 in Richtung Greven und Autobahn A1 auf einer Länge von 3,64 Kilometern neu gebaut. Die neue Straße erhält einen Querschnitt (RQ15,5) mit einer Gesamtbreite von 15,50 Metern. Mit einem Fahrstreifen für jede Richtung und einem Überholfahrstreifen, der jeder Fahrtrichtung abwechselnd zur Verfügung steht, wird die neue Bundesstraße als sogenannte 2+1 Führung leistungsstark ausgebaut.

Lärmschutz und Naturschutz:

Für den Schutz der Anwohner werden entlang der B51 und B481n umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen in Form von Wällen, Wänden und offenporigen Asphaltbelägen (OPA) umgesetzt. Durch die Herrichtung von Naturschutzmaßnahmen werden neue Lebensräume, für die durch die Baumaßnahme beeinträchtigte, einheimische Tier- und Pflanzenwelt geschaffen. Insgesamt ist die Schaffung von 46,9 ha Ausgleichsfläche vorgesehen. Hierbei handelt es sich um das Aufforsten für Waldentwicklungsmaßnahmen, das Pflanzen von Hecken/ Baumreihen/ Feldgehölzen und Obstwiesen sowie das Herrichten von extensivem Grünland mit Kleingewässern.

Rumbaggern im Unterricht lohnt sich also immer! Respekt vor den Maschinen und denen die sie täglich bedienen, erfragen, anfassen und ausprobieren gehörten zu diesen schönen Stunden, wie das stürmische Wetter und knöcheltiefer Schlamm. Wenn die Straße der Nutzung übergeben ist kann jeder von uns stolz sagen: „Ich bin dabei gewesen!“.