Drechseln am WEvKB

Fünf Kleindrechselbänke samt Zubehör wurden für das Holzlabor angeschafft. Sie ergänzen die große Bank in der Werkstatt. So können nun Rohlinge vorgedreht und später an den kleinen Bänken weiterbearbeitet werden. Die Drechseltechnik kann so für Gruppen von bis zu 12 oder 18 Personen (bei Zweifach- oder Dreifachbesetzung) eingesetzt werden.

Neben dem Unterricht, in dem nur begrenzt Zeit zur Verfügung steht, ist mittlerweile die Drechsel AG mit den Oberstufenklassen im Ausbildungsberuf Tischler gestartet. Vor und nach Weihnachten werden an zwei Tagen in der Woche nachmittags nach dem Unterricht Schüsseln, Stifte, Kugeln, Kunstharzobjekte, Medaillons, Kerzenständer etc. gedrechselt.

Neben dem Ausprobieren und dem Herstellen erster eigener Objekte werden die Grundlagen der Einspanntechnik und die Handhabung der Drechselwerkzeuge erläutert. Auch Vorrichtungen für die Herstellung von Holzgewinden, das Schablonendrechseln, Schalenstechvorrichtungen und weitere Spezialtechniken werden später im Kurs erlernt und eingeübt. Schülerinnen und Schüler bringen dazu eigene Holzrohlinge mit und können eigene Ideen umsetzen.

(E. Strakeljahn)


Von der Theorie zur Praxis - Betonbauer Mittelstufe besichtigt Baustelle der Firma Oevermann in Münster

Im Rahmen des Lernfeldes „Herstellen einer Massivdecke“ besuchte die Betonbauer Mittelstufe eine Baustelle der Firma Oevermann in Münster. Vor Ort konnten die Schüler das gesamte Spektrum der Schalungsherstellung samt Schalungsunterstützung in modularer Bauweise kennenlernen. Besonderes Interesse zeigten die Schüler an der Herstellung der Bewehrung, die gerade im vollen Gange war.
Ganz herzlich möchten wir uns bei Herrn Terodde, für die Möglichkeit diese besondere Baustelle zu besichtigen, bedanken.
(M. Sandfort)


Als Betriebsassistentin in Finnland eine APP für Europa entwickeln

Für Auszubildende im Handwerk wird am Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskolleg in Münster die Zusatzqualifizierung „Betriebsassistent*in im Handwerk“ angeboten und von vielen Interessierten angenommen. Es handelt sich um eine Maßnahme, die von der Handwerkskammer Münster ausdrücklich unterstützt wird und in der besonders engagierte Jugendliche bereits während ihrer beruflichen Erstausbildung den Teil III der Meisterprüfung (kaufmännischer Teil) sowie ein Zertifikat im Bereich Englisch für das Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung erwerben können.

LENA PÖPPELMANN, Auszubildende zur Zweiradmechatronikerin, Fachrichtung Fahrradtechnik sowie Teilnehmerin an der Zusatzqualifikation berichtet von einem außergewöhnlichem Erlebnis…

 

„Als sich mir Mitte 2018 die Möglichkeit bot, an dem von der Europäischen Union finanziell geförderten Erasmus+ Projekt „YEUGO – Work APPlication for Europe II“ teilzunehmen, musste ich sie einfach ergreifen. Das Ziel, gemeinsam mit 12 finnischen und 12 estnischen SchülerInnen eine App zu entwickeln reizte mich, denn was steht mehr für Fortschritt und Entwicklung als das Internet? Andere Kulturen kennenlernen, das Englisch aufpolieren und gemeinsam etwas zu erschaffen – ein Jackpot!

Nachdem wir uns bei dem Besuch der Finnen und Esten in Deutschland im Frühjahr 2019 untereinander gut kennen lernen konnten und unter der Anleitung des professionellen Kommunikationsdesigners Lutz Lindemann (HIER) erste Schritte in Richtung der App getan wurden, folgte im September 2019 der Rückbesuch in Finnland. Wir fuhren mit 24 motivierten SchülerInnen mit dem Bus über Schweden bis nach Valkeakoski, einer kleinen Stadt im Süden Finnlands. Diese zweitägige Anfahrt nahmen wir gerne in Kauf, um in Finnland mobil zu sein und möglichst viel von dem Land sehen zu können.

Die intensive Arbeit an Marketing, Inhalt, Aufbau, Programmierung, Website und Veröffentlichung der App machte eine gute Kommunikation in englischer Sprache unverzichtbar. Ziel war es, die Länder Estland, Finnland und Deutschland in der App zu vergleichen und zu beschreiben, um gesammelte Informationen zu (in Zukunft) allen EU-Ländern geben zu können. Wir möchten hiermit Reisenden, Schülern und Lehrern eine Möglichkeit geben, mit einem einzigen Programm einen Überblick über alle EU-Länder zu haben. Lebens- und Arbeitsbedingungen bilden hierbei den Schwerpunkt.

Auf Instagram (HIER) und Facebook (HIER) haben wir jeden Schritt unserer Arbeit festgehalten. Auch im eTwinning-Programm der Europäischen Kommission (HIER), das Schulen aus Europa über das Internet miteinander vernetzt, haben wir unsere Ergebnisse veröffentlicht. Ebenso haben wir via „Prezi“ (HIER) eine Präsentation erstellt, die online einzusehen ist. Zwei Softwareprogramme halfen uns dabei, die Projektarbeit im Überblick zu behalten: mit „MindMeister“ (HIER) konnten wir zu Beginn unsere Gedanken als Mind-Map visualisieren. Mit der Projektmanagementsoftware „Trello“ (HIER) konnten wir zu jeder Zeit und an jedem Ort unsere Arbeiten teilen, einsehen und überblicken.

Neben langen Arbeitstagen im Plenum und in Kleingruppen haben wir uns auch selbst ein direktes Bild der finnischen Kultur machen können. Wir entdeckten traditionelles Gebäck, erfuhren etwas über die Vegetation des Landes und über die Eigenheiten der Finnen. Auf Grund der Temperaturen und des Wetters kann man nahezu überall eine Sauna finden, ganz anders als wir es aus Deutschland kennen. Wir ließen die Ruhe des Landes auf uns wirken und konnten mit der Zeit immer besser erkennen, was den Finnen und seine Kultur ausmacht. Die Weite des Landes spiegelt sich auch im Alltag und Wesen der Finnen wider: die Distanz, die an Bushaltestellen, im Aufzug und auf der Straße zu anderen Menschen eingehalten wird, ist deutlich größer, als wir es aus Deutschland kannten, und generell ist der Finne ein schweigsamer aber herzlicher Mensch.

Wir hatten die Möglichkeit, die Glasbläserei Iittala zu besichtigen, von der nach Erzählungen der Austauschpartner in jedem finnischen Haushalt mindestens ein Gegenstand in dem typisch finnischen Punkt-Design steht. Auch die Sportkultur lernten wir bei einem spannenden Eishockeyspiel kennen und schätzen. Verschiedene Museen, Ausflüge zur Universitätsstadt Tampere und ein Besuch des Parlaments in Helsinki füllten unsere Tage zusätzlich mit Erlebnissen und Bildern, die uns allen wohl noch sehr lange im Gedächtnis bleiben.

Von der Arbeit in englischer Fachsprache werde ich im beruflichen Alltag definitiv profitieren können. Ich denke, es hat mir einen sicheren Umgang mit der Sprache und eine gewisse Kommunikationsstärke gegeben, die ich anders nicht so schnell erlangt hätte. Es war ein schönes Gefühl, nach langer Arbeit endlich die YEUGO-App im Playstore (HIER) hochzuladen und die Website (HIER) online zu schalten. Ohne Zweifel habe ich Erfahrungen gemacht, die ich nicht eintauschen möchte. Selten hatte ich die Chance, eine andere Kultur so intensiv kennenzulernen und mich mit ihr auseinanderzusetzen.“


Klassenfahrt zu MAN und BMW? Ja klar!

Das dachte sich die Oberstufe der Berufskraftfahrer*innen des Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskollegs und plante kurzerhand eine dreitägige Klassenfahrt nach München.

Am Donnerstag, dem 31.01.2019 ging es dann endlich los. Früh morgens erwarteten die angehenden Berufskraftfahrer*innen sehnsüchtig den Handball-„Mannnschaftsbus“ der Firma Erfmann. Nach einer von Schnee und Glätte begleiteten Fahrt konnten die Auszubildenden am frühen Abend ihre Zimmer im zentral gelegenen Hostel beziehen. Nach einem gemeinschaftlichen Abendessen haben die Schüler*innen den Abend im hauseigenen Aufenthaltsraum bei Dart, Billard und Kicker ausklingen lassen.

Am nächsten Tag ging es dann richtig los – nach einem gemeinsamen Frühstück haben sich die Klassen auf den Weg zum MAN-Werk in München gemacht, um dort eine Werksführung und einen Einblick in die Produktion von LKW zu erhalten. Nach der spannenden Führung konnten die Auszubildenden ihre Erlebnisse bei einem kostenlosen Mittagessen bei MAN austauschen. Dann ging es direkt weiter zum BMW-Museum und zur BMW-Welt. Ziemlich spannend, da dort die verschiedensten Fahrzeuge von BMW ausgestellt sind – von früher bis heute. Auch zum aktuellen Thema Elektro-Mobilität hat BMW viel zu bieten. Nach einem gemeinsamen Abendessen in der Unterkunft konnten die Schüler*innen den Abend wieder gemeinsam ausklingen lassen. Am nächsten Morgen ging es dann zurück Richtung Münster.

Die Klassen BKO1, BKO2 und BKO3 bedanken sich recht herzlich für die gute Organisation und die Unterstützung bei der Planung und Umsetzung. Wir hatten eine tolle Zeit! Ebenfalls geht ein großes Dankeschön an das Busunternehmen Erfmann für die Bereitstellung des Busses.

(Bernhard Wimber für die BKO)


Umbau der Schulverwaltung

Nach einem halben Jahr der Umbauarbeiten wurde die neue Schulverwaltung am Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskollg mit Vertretern des Schulträgers und der für den Umbau verantwortlichen Architektin feierlich eingeweiht.

Die Möbel der alten Schulverwaltung waren nach Jahrzehnten der Nutzung einfach „auf“ und die Räumlichkeiten zu klein für die aktuelle Größe der Schule. In der neuen Schulverwaltung ist alles größer und freundlicher.

(G. Ingenhorst)

 

 

vlnr: M. Berger (Schulleiter) – H. Heyen (Architektin) – D. Schützner (Schulamt) – A. Hemmen (Amt für Immobilienmanagement)

 


Es grünt so grün ...

Vom 27. bis 29.05.2019 waren die Auszubildenden der landwirtschaftlichen Mittelstufe jeweils einen Tag komplett im Thema Grünland, sowohl theoretisch als auch praktisch, unterwegs.

Herr Hoppe (LWK NRW), Herr Wintergalen (Agravis) und der Ausbildungsbetrieb Peter Mindrup (Münster) haben dieses Projekt tatkräftig unterstützt. Seit einigen Jahren arbeitet das Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskolleg das wichtige Thema Grünland mit diesem praktischen Bezug auf, um noch mehr fachpraktisches Wissen für die Schüler*Innen nutzbar zu machen.

(B. Köster)


Klassenfahrt der FS 18 V nach Hamburg

Dienstag, der 21.05., um 11:00 Uhr in Hamburg – Ankunft der Klasse FS18V.

Unmittelbar nach dem Bezug unserer Zimmer im Hostel ging es zur ersten Tour, wodurch wir einen ersten Überblick über das schöne Hamburg erhielten. Um auch den rustikalen Charme von Sankt Pauli kennen zu lernen, fand nach einem deftigen Essen im „Zwick“ der „Streifzug durch St. Pauli“ statt. Am nächsten Tag kamen wir in der modernen Hafencity zusammen, um erklärt zu bekommen, wie diese zukünftig gestaltet werden soll. Hier wurde auch klar, wie das umweltschonende und nachhaltige Mobilitätskonzept realisiert werden soll. Nachmittags lernten wir dann das Schanzenviertel mit seinen vielen charmanten und auch architektonisch unterschiedlichen Vorzügen kennen. An unserem letzten vollen Tag fand bei traumhaftem Sonnenschein unsere letzte Tour, die „Hafenkante“, statt. Nach dem ins Visier nehmen der interessanten Speicherstadt ging es mit Blick auf die Elbphilharmonie aufs Schiff, um den letzten Punkt, Ovelgönne, zu betrachten.

(Jana Klindworth für die FS18V)


Am 26.05.2019 ist Europawahl!

Dies ist Grund genug, um über europapolitische Fragen und Themen zu informieren und gemeinsam zu diskutieren. Dazu organisierte die SV einen Vortrag und lud drei Referentinnen ein.

Die pro-europäische Initiative „up to us“ und die Bewegung „Diesmal wähle ich“ haben als Ziel besonders die Erstwähler bzw. überhaupt die Altersgruppe der 18- bis 25-jährigen Wähler auf die anstehenden Europawahlen aufmerksam zu machen. Für diese Initiativen engagieren sich Marie Vogel, Ramona Weber und Sarah Pfeiffer. Die drei Studierenden besuchten uns am Freitag den 17. Mai und informierten unsere Schüler*Innen über die anstehenden Europawahlen, die europäischen Institutionen, die europäischen Parteien bzw. deren Fraktionen im Europaparlament.

In den Wortmeldungen unserer Schüler*Innen zeigte sich eine große Bereitschaft an der Europawahl teilzunehmen. Auf die Frage, was die EU bedeutet, antworteten die Schüler*Innen. (Reise-)Freiheit, kein Krieg, offene Grenzen, einen europäischen Zusammenhalt und gemeinsame EU-Bürgerrechte.

(E. Buschkötter, SV-Lehrerin)


Münster bekennt Farbe - das prachtvolle Ergebnis der herbstlichen Pflanzaktion

Zur Verschönerung des Stadtbildes trugen die Auszubildenden des Garten- und Landschaftsbaus (GLU 3) bei, als sie im Herbst 2018 den Schriftzug „Münster bekennt Farbe“ mit vielen tausend Narzissen bepflanzten. Nun begutachteten Sie die volle Pracht.

Drohnenaufnahme: Stadt Münster


Bauern brauchen Zukunft - Zukunft braucht Bauern

Am 4. April 2019 fand auf dem Domplatz in Münster eine Bauern-Großdemo statt.

Ca. 5.000 Teilnehmer*Innen waren dem Aufruf des Bauernverbandes gefolgt, um in Anwesenheit von Bundes-Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner gegen die von der Bundesregierung geplante Verschärfung der Regelungen zum Einsatz von Düngemitteln und hier vor allem von Gülle zu protestieren.

Das Foto zeigt einige unserer Berufschüler*Innen im Hintergrund auf der Bühne, die dem Vizepräsidenten des westfälischen Bauernverbandes Henner Braach bei seiner Rede „Rückendeckung“ gaben.

(E. Köster)